Es ist der Geist, der die Geschichte der Kirche und der Welt schreibt. Wir sind wie leere Seiten, bereit, von ihm beschrieben zu werden. In jedem von uns komponiert der Geist originelle Werke, denn es gibt keinen Christen, der mit einem anderen völlig identisch wäre. Auf dem unendlichen Feld der Heiligkeit lässt der eine Gott, Dreifaltigkeit der Liebe, die Vielfalt der Zeugen erblühen: alle gleich an Würde, aber auch einzigartig in der Schönheit, die der Geist all jenen schenken wollte, die das Erbarmen Gottes zu seinen Kindern gemacht hat.

Vergessen wir nicht: Der Geist ist gegenwärtig, er ist in uns gegenwärtig. Hören wir auf den Geist, rufen wir den Geist – er ist das Geschenk, das Gott uns gegeben hat – und sagen wir zu ihm: „Heiliger Geist, ich weiß nicht, wie du aussiehst, ich kenne dein Gesicht nicht – wir kennen es nicht -, aber ich weiß, dass du die Kraft, das Licht bist; dass du es vermagst, mich vorangehen zu lassen und mich zu lehren, wie man betet: „Komm, Heiliger Geist“. (Papst Franziskus – Generalaudienz am 3.3.2021)

Komm, Heiliger Geist,
du Geist der Wahrheit, die uns frei macht.
Du Geist des Sturmes, der uns unruhig macht,
Du Geist des Mutes, der uns stark macht.
Du Geist des Feuers, das uns glaubhaft macht.
Komm, Heiliger Geist,
du Geist der Liebe, die uns einig macht.
Du Geist der Freude, die uns glücklich macht.
Du Geist des Friedens, der uns versöhnlich macht.
Du Geist der Hoffnung, die uns gütig macht.
Komm, Heiliger Geist!
(Leonardo Boff)

Täglich beten wir seit Christi Himmelfahrt in der Pfarrkirche St Ulrich in Söcking um 19:30 Uhr die Pfingstnovene und betrachten die Gaben des Heiligen Geistes. Die Pfingstnovene geht noch bis zum kommenden Freitag, 21. Mai.

Am Samstag, 22. Mai feiern wir ab 19:30 Uhr in St. Ulrich die Pfingstvigil mit der Heiligen Messe und einem Gebetsabend um den Heiligen Geist. Der Gebetsabend endet um 21:30 Uhr.