Heute durften wir im Rahmen des Dreikönigs-Festgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Maria, Hilfe der Christen unsere Sternsingergruppen segnen und aussenden.

Das diesjährige Motto der Sternsingeraktion 2023 lautet

„Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit.“

Im Anschluss an den Gottesdienst haben sich unsere Sternsingergruppen auf den Weg begeben, den Segensgruß „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) zu verteilen.

Dabei wird der Segen der Sternsinger gesprochen und das Kürzel „20 – CMB – 23“ mit geweihter Kreide auf die Tür oder den Türstock geschrieben. 

In Summe sind allein in unserer Pfarrei 48 Kinder und Jugendliche / junge Erwachsene, die sich in 11 Gruppen mit 34 Sternsingern und 14 Gruppenleitern für den guten Zweck auf den Weg gemacht haben.

Wir haben den Einzug, die Segnung und die Aussendung der Sternsinger in einem kleinen Video zusammengestellt.

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Die eingehenden Spenden werden wir wie folgt aufteilen:

Wir danken unseren vielen Sternsingern, dass sie sich heue gemeinsam auf den langen Weg gemacht haben, um die Segensgrüße zu verteilen und auch die Spenden einzusammeln.

Informationen zu den Projekten 2023:

Sternsinger-Hilfsaktion 2023:

Unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ steht der Kinderschutz im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2023.

Weltweit leiden Kinder unter Gewalt. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jährlich eine Milliarde Kinder und Jugendliche physischer, sexualisierter oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind – das ist jedes zweite Kind.

In Asien, der Schwerpunktregion der Sternsingeraktion 2023, zeigt das Beispiel der ALIT-Stiftung in Indonesien, wie mit Hilfe der Sternsinger Kinderschutz und Kinderpartizipation gefördert werden.

Seit mehr als zwanzig Jahren unterstützt ALIT an mehreren Standorten Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen gefährdet sind oder Opfer von Gewalt wurden. In von ALIT organisierten Präventionskursen lernen junge Menschen, was sie stark macht: Zusammenhalt, Freundschaften, zuverlässige Beziehungen und respektvolle Kommunikation.

Projekt INES/ILLERET

Das Projektteam INES hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit den Wanderhirten ein mobiles Schulsystem aufzubauen, welches mobil lebenden Daasanach Kindern in Nordkenia Zugang zu grundlegender Bildung ermöglicht. Die bereits existierenden mobilen Schulen verwenden das flexible und hoch individualisierte System Lernleitern, welches Wanderhirten mit einer praktischen Lehrerausbildung ermöglicht, die Schulen selbst zu leiten, aktivitätsbasierten Unterricht im Schatten eines Baumes anzubieten und Kinder in ihrem individuellen Lernprozess zu begleiten.

Neben den bereits angebotenen Kulturtechniken – Lesen, Schreiben und Rechnen – sollen in den mobilen Schulen auch weitere Lernmodule des kenianischen Lehrplans wie Hygiene, Ernährung, Friedenssicherung, Geldwirtschaft usw. angeboten werden. Darüber hinaus sollen die Lernenden Grundkenntnisse in Kisuaheli und Englisch erwerben, um Barrieren zu anderen Sprachgruppen abzubauen, den Frieden zu sichern und der sozialen Benachteiligung entgegenzuwirken.

Für dieses umfangreiche Pilotprojekt entsteht neben der Entwicklung des mobilen Schulsystems mit eigener Lernmaterialentwicklung auch ein Lehrerbildungszentrum in Illeret, in denen Daasanach die Ausbildung zur mobilen Lehrperson machen können.

Primary School in Orore, Kenia

Die Schule wurde 1996 gegründet. Ziel war es, Bildung zu den ärmsten und benachteiligsten Kindern zu bringen. Die Schule wird getragen von den Maristenschulbrüdern und lebt von Spenden aus Deutschland. Unser Stadtpfarrer hat eineinhalb Jahre in dieser Missionsschule am Victoriasee in Kenia gearbeitet. Der Victoriasee liegt im Dreiländereck Tansania, Uganda und Kenia in Ostafrika.