Wie groß die Wirkung einer kleinen Friedensinitiative sein kann, zeigt das beeindruckende Projekt „Friedenslicht aus Betlehem“. Im Jahr 1986 starteten Menschen aus Oberösterreich in aller Einfachheit diese Aktion: Ein Kind entzündet in der Geburtsgrotte von Betlehem ein Licht, das in einer speziellen Laterne im Flugzeug zuerst nach Linz gebracht wird. Von dort wird es inzwischen in 25 europäische Länder und auch nach Übersee weitergegeben. Immer mehr Menschen erwarten im Advent dieses Licht und nehmen es mit in Pfarreien, Gemeinden oder in die eigene Wohnung. Friede soll so Hand und Fuß erhalten.

Gott träumt in uns unaufhaltsam von einer friedvolleren Welt, die alle Menschen aufatmen lässt.
Wir laden Sie ein, das Friedenslicht mitzunehmen,
sich von seinem Schein anstecken zu lassen
sich für ein friedvolles Miteinander in Ihrer kleinen Welt einzusetzen.

Das Freidenslicht brennt ab 24. Dezember in unseren Kirchen
und kann von dort mitgenommen werden.

Friedenslichter leuchten auf
durch jene Menschen,
die sich selbst verzeihen können,
die wirklich Mensch werden,
mit ihrer Lebenskraft und Zerbrechlichkeit:
Weihnachten hier und jetzt

Friedenslichter scheinen auf
durch jene Menschen,
die anderen verzeihen können,
die nicht dauernd Recht haben wollen,
sondern bereit sind voneinander zu lernen:
Weihnachten mitten unter uns

Friedenslichter scheinen auf
durch jene Menschen,
die ihr ganzes Leben
als Versöhnung verstehen,
im Einklang mit der ganzen Schöpfung:
Weihnachten ereignet sich auch heute.

(Pierre Stutz)